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Trotz aktueller Deflation: Wie die EZB die Inflationsrate drehen könnte
  • HARTMUT NAUJOK
  • Trotz aktueller Deflation: Wie die EZB die Inflationsrate drehen könnte
30.09.2020 02:07

Trotz aktueller Deflation: Wie die EZB die Inflationsrate drehen könnte

Die Verbraucherpreise in der Eurozone waren im August um 0,2 Prozent rückläufig und sind damit in die Deflation abgerutscht. Die EZB steht jetzt enorm unter Druck, weil sinkende Preise als Gift für die Wirtschaft gelten. Die Währungshüter müssten jetzt eigentlich Mittel und Wege finden, um die Teuerungsrate wieder in einen positiven Bereich zu bringen, aber das Pulver ist weitestgehend verschossen. Eine typische Maßnahme zur Erhöhung der Inflationsrate wäre beispielsweise eine Zinssenkung, aber die Zinsen liegen ja schon bei null oder sogar im negativen Bereich.

Die amerikanischen Kollegen der Fed haben bezüglich der Inflationsrate einen Paradigmenwechsel angekündigt. Das Ziel von nahe 2 Prozent wird in Zukunft flexibel sein, Abweichungen nach oben und unten sind erlaubt, wenn am Ende der Durchschnitt stimmt. Dabei bleibt der Zeitraum zur Berechnung des Mittelwerts unbestimmt, sodass eigentlich alles möglich ist.

EZB unter Druck

Wäre ein solcher Paradigmenwechsel auch für die EZB denkbar? Das Thema Inflation muss auf jeden Fall angegangen werden. EZB-Chefin Christine Lagarde kündigte in ihrer letzten Pressekonferenz deshalb ein „Strategic Review" an. Die strategische Neuausrichtung könnte zum einen bedeuten, dass die EZB wie die Fed vom bisherigen Inflationsziel abweicht. Zum anderen soll sich aber auch mit der Frage beschäftigt werden, ob die Inflation in der Eurozone eigentlich richtig gemessen wird.

Kritik an der Inflationsmessung gab es schon vor Corona zu Hauf. Es wurde beispielsweise moniert, dass das selbstgenutzte Wohneigentum im Euroraum nicht mit in die Inflationsmessung einfließt, zumal bei den Immobilienpreisen deutliche Preissteigerungen zu beobachten waren. Manche Kritiker gingen sogar noch einen Schritt weiter und waren der Ansicht, dass der Anstieg der Vermögenspreise insgesamt in die Inflationsrate mit einfließen müsste.

Dass die EZB in Zukunft den Anstieg der Vermögenspreise in der Inflationsrate berücksichtigen wird, scheint jedoch unwahrscheinlich. Dann hätte die EZB das Mandat, das Preisniveau von Aktien stabil zu halten. Es wäre jedoch gut denkbar, dass die Kosten für selbst genutzte Immobilien stärker berücksichtigt werden. Hier wäre jedoch eine Zusammenarbeit mit den Statistikbehörden erforderlich, die bereits mitgeteilt haben, dass die Ermittlung der Kosten für selbstgenutztes Wohneigentums nicht leicht fällt.

Wird es also auch hierzulande einen Paradigmenwechsel geben, weil die Umsetzung anderer Maßnahmen zu kompliziert ist? Der Preis dafür könnte hoch sein.

Nachteile für Sparer und was Sie tun können

Zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten in den 1970er-Jahren änderte US-Präsident Ronald Reagan zusammen mit der britischen Premierministerin Margaret Thatcher die Grundprinzipien der Wirtschaftspolitik. Weniger Staat und mehr Freihandel lautete die Devise.

Während der Corona-Krise kam es zu einer Umkehr der Prinzipien von damals: Weniger Freihandel, mehr Regulierung, mehr Staat. Zu dieser neuen Wirtschaftspolitik kommen jetzt mit dem Paradigmenwechsel auch noch neue Ansätze für die Geldpolitik.

Die Notenbank sollte eigentlich unabhängig arbeiten, aber wird das in Zukunft auch so sein? Oder müssen die Notenbanker die Politiker unterstützen? Die Politik wird auf jeden Fall eine höhere Inflation anstreben, weil durch die Geldentwertung der Schuldenabbau leichter fällt. Die Fed hat bereits das Inflationsziel aufgeweicht. Die EZB zieht vielleicht nach. Damit der Weg offen für hohe Inflationsraten ist?

Es ist durchaus möglich, dass trotz aktueller Deflation die Inflationsraten in naher Zukunft nach oben schnellen werden. Das hätte erhebliche Konsequenzen für die deutschen Sparer. Sie sollten deshalb vorbereitet sein und bereits jetzt Maßnahmen zu Ihrem Vermögensschutz einleiten. Damit Sie aufgrund der Geldentwertung keinen Totalverlust erleiden. Wir unterstützen Sie  gerne.  

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