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Gefährlicher Schuldenberg
03.09.2020 21:15

Gefährlicher Schuldenberg

Die Folgen der Corona-Krise sind immens — und teuer. Erste Kalkulationen ergaben Kosten in Höhe von 1,9 Billionen Euro.

Keine Frage: Die enorm hohe Rechnung kann nur bezahlt werden, wenn neue Schulden aufgenommen werden. Die schwarze Null der letzten Jahre ist längst passé, der Bundesfinanzminister will 2020 sagenhafte 156 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen. Andere Länder agieren ähnlich. Sie legen ebenfalls riesige Menge an Staatsanleihen auf, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Es wird erwartet, dass der globale staatliche Schuldenberg in diesem Jahr auf 66 Billionen Dollar (61 Billionen Euro) anwächst.

Das wäre ein trauriger Rekord.

Und die Staaten sind nicht die einzigen, die Schulden aufnehmen als gäbe es kein Morgen. Die Unternehmen sind ebenfalls so hoch verschuldet wie noch nie. Laut einer Analyse der OECD haben Firmen weltweit über Anleihen 12,5 Billionen Euro aufgenommen. Rund ein Viertel der Unternehmen wird das Geld nicht zurückzahlen können, warnte die OECD bereits im Februar.

Bald kommt der Kater nach dem Schuldenrausch

Schon vor der Corona-Krise lagen Schulden im Trend, aber durch die Krise ist die Welt in einen regelrechten Schuldenrausch verfallen. Die Notenbanken reagieren ähnlich wie in den Krisen der Vergangenheit. Sie lassen die Notenpressen auf Hochtouren laufen und machen dadurch das Geld billiger denn je. Das motiviert, weitere Schulden zu machen — ein gefährlicher Teufelskreis hat längst begonnen.

Der Ökonom Daniel Stelter, der viele Jahre für die Boston Consulting Group gearbeitet hat und inzwischen als selbstständiger Strategieberater tätig ist, formuliert im Magazin „Fokus" die brisante aktuelle Lage so: „Die heutigen Kapitalmärkte sind ein schwer durchschaubares Geflecht aus giftigen Abhängigkeiten, in dem diejenigen den größten Profit machen, die mit minimalen eigenen Mitteln und hohem Fremdkapital die größten Summen bewegen."

Weltbank und IWF warnen bereits seit Monaten (also schon vor Corona) vor Pleiten einzelner Länder und einer neuen Schuldenkrise. Rating-Agenturen stufen von immer mehr Ländern die Bonität herunter, aber davon lösen sich die Schulden nicht in Luft auf Vielmehr spitzt sich die Lage weiter zu, das gegenseitige Misstrauen wächst. Das ist Gift für die Finanzmärkte. Wie Sie Ihr Vermögen schützen. 

Reformen und solides Wirtschaften hätten vor Jahren die einzelnen Systeme heilen können, aber dafür ist es jetzt zu spät. Die neuen Schulden sind dringend erforderlich, um die Systeme zumindest vorläufig am Laufen zu halten.

Mit Draghi fing das Ende an

Obwohl Mario Draghi inzwischen nicht mehr EZB-Chef ist, wird er aktuell immer häufiger für seine Geldpolitik kritisiert. Draghi hatte während seiner Amtszeit durch den massenhaften Ankauf von Staatsanleihen mit dem großen Schuldenmachen begonnen. Italiens Defizit stieg bis Ende 2019 beispielsweise auf 135 Prozent der Wirtschaftsleistung. 2020 könnte Italiens Defizitquote auf knapp 160 Prozent schnellen.

Mit dem Rückhalt der EZB können selbst hoch verschuldete Länder wie Italien weiter Schulden machen.

Langfristig gesehen kann das nicht gut gehen. Zu der immensen Schuldenlast kommen ja auch noch andere Probleme: Kurzarbeit beispielsweise und eine steigende Arbeitslosigkeit.

Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Weg aus den Schulden schmerzhaft sein wird. Steuererhöhungen, Schuldenschnitt, Währungsreform — die Optionen tun weh, sie könnten aber schon bald unvermeidlich sein.

Der gigantische Schuldenberg und die drohende Weltschuldenkrise sind auch eine Gefahr für Ihr Vermögen. Deshalb sollten Sie jetzt Schutzmaßnahmen einleiten, um Totalverlust zu vermeiden.

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