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Wechselkurse 2021: Was passiert mit dem Euro?
11.01.2021 20:51

Wechselkurse 2021: Was passiert mit dem Euro?

Der Euro ist so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus war der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung im Frühjahr 2020 auf 1,06 Dollar abgestürzt, hatte dann jedoch ein unerwartetes Comeback gefeiert. Am Ende des Jahres stand der Zähler bei 1,22 Dollar für einen Euro.

Verbraucher sehen vor allem ihre Vorteile, denn durch die Euro-Aufwertung sinken die Preise für importierte Waren. Tanken war im Dezember beispielsweise besonders günstig, jetzt haben die Preise zwar leicht angezogen, befinden sich aber immer noch auf einem niedrigen Niveau. Die Inflationsrate lag im letzten Quartal 2020 in Deutschland sogar im negativen Bereich.

Warum ein starker Euro schlecht für Deutschland wäre

Die EZB ist in Sorge, weil eine zu starke Aufwertung eine Gefahr für die europäische Wirtschaft darstellt. Schließlich verteuert ein starker Euro die Warenausfuhr in Länder außerhalb der Eurozone. Das ist vor allem schlecht für das vom Export abhängige Deutschland.

Ob der Euro 2021 weiter an Stärke gewinnen wird? Das ist unklar, denn aufgrund der Corona-Pandemie fallen Prognosen schwer. Allerdings gilt als relativ sicher, dass die geldpolitischen Rahmenbedingungen, die zu der drastischen Aufwertung führten, vorerst unverändert bleiben werden.

Den Ursprung der Aufwertung sehen Experten im neuen Kurs der amerikanischen Notenbank Fed. Die US-Währungshüter senkten 2020 nicht nur den Leitzins auf nahe Null, sondern änderten auch ihre Strategie. In Zukunft werden Inflationsraten von mehr als zwei Prozent über einen nicht genau definierten Zeitraum akzeptiert.
Das kommt einem Freibrief gleich. Die Fed wird in Zukunft höhere Inflationsraten laufen lassen, auf ein geldpolitisches Gegensteuern wird erst einmal verzichtet. Thu-Lan Nguyen, Devisen-Analystin bei der Commerzbank fasst die Konsequenzen auf tagesschau.de zusammen. Der Realzins dürfte weiter sinken, wodurch der Dollar noch unattraktiver werde.

Laut Tagesschau sehen Volkswirte der US-Großbank Citigroup für 2021 ein Abwärtspotenzial des Dollars gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner der USA, darunter der Eurozone, von bis zu 20 Prozent. Anders ausgedrückt: Der Euro könnte auf 1,45 Dollar steigen Ob es wirklich soweit kommt? Darüber scheiden sich die Geister. Die Deutsche Bank sieht den Kurs Ende des Jahres bei 1,15 Dollar, also niedriger als momentan.

EZB in Sorge

Die EZB wird auf jeden Fall alles dafür tun, um eine zu starke Aufwertung zu verhindern. Eigentlich verfolgen die europäischen Währungshüter kein explizites Wechselkursziel, aber dafür haben sie sehr konkrete Vorstellungen zum Wechselkurs. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bremste im September vorrübergehend den Anstieg des Euros, indem er öffentlich erklärte, dass der Euro-Kurs durchaus für die Geldpolitik der EZB relevant sei.

Ähnliche verbale Eingriffe werden vermutet, sollte sich der Euro tatsächlich auf den Weg zur 1,40-Dollar-Marke machen. Die EZB würde nicht zulassen, dass die Exporte deutlich teurer werden. Zudem würde die Inflation im Euroraum weiter nach unten gedrückt, sodass eine Deflation drohen würde.

Eurozone ins Chaos gestürzt

Auf tagesschau.de erklärt Thomas Mayer, langjähriger Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, dass er das aktuelle Hoch des Euros ohnehin fragil sehe. Komme es beispielsweise zu einer Vergemeinschaftung der Schulden in der Eurozone, welche im Gespräch ist, würde der Euro schnell an Wert verlieren. Das Problem dabei sei, dass womöglich eine ganze Weile nichts passiere und man sich in Sicherheit wähne. „Aber auf einmal kracht es gewaltig", so Mayer.

Wenn die Märkte realisierten, dass die Verschuldung der Eurozone außer Kontrolle zu geraten drohe, drohten lateinamerikanische Verhältnisse. Dann wolle jeder nur noch raus aus dem Euro.

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